Meister des Täuschens

Wenn in ihrem Supermarkt umgeräumt wurde oder Produkte mal wieder eine neue Verpackung bekommen haben, kommt Bettina M. (Name geändert) ins Schwitzen. Im Lokal bestellt sie, was die anderen haben. Bei einem Vorstellungsgespräch bandagiert die 46-jährige Berlinerin ihren Arm und hat die Brille vergessen. All das tut sie, damit niemand ihre Schwachstelle bemerkt: Sie ist Analphabetin. Alltag in einem Land, das sich eines der höchsten Bildungsniveaus rühmt.
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Evangelische Kirche in Deutschland: Editorials

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