Lambrecht will an Unterricht von Militärpfarrern festhalten

Die evangelische Militärseelsorge wird am 22. Februar 65 Jahre alt. 1957 unterzeichneten der damalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Otto Dibelius, und Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU) einen entsprechenden Vertrag. Die Militärseelsorge sei unverzichtbar, sagte Lambrecht. „Es ist von unschätzbarem Wert, dass unsere Frauen und Männer einen Ort haben, an dem sie vertrauensvoll über religiöse, ethische und persönliche Fragen sprechen können“, sagte sie und verwies auf Belastungen der Familien oder in gefährlichen Auslandseinsätzen.

In der Bundeswehr gibt es außerdem katholische Militärpfarrer sowie seit einem halben Jahr auch ein Militärrabbinat. „Ich betrachte es als Geschenk, dass unsere Bundeswehr heute zeigen kann: Jüdisches Leben und jüdische Kultur sind ein Teil von uns und haben einen festen Platz in unserer Mitte“, sagte Lambrecht.

Eine institutionelle muslimische Militärseelsorge gibt es bis heute nicht. „Da es keine repräsentative Vertretung des Islams in Deutschland gibt, ist das leider nicht ganz einfach“, sagte Lambrecht. Auch muslimische Kameradinnen und Kollegen seien sind mit vollem Einsatz dabei. Daher arbeite sie daran, dass auch sie bald eine seelsorgerische Betreuung haben. „Und ich bin überzeugt: Wir werden einen Weg finden“, sagte die Verteidigungsministerin.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( https://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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Dieser Beitrag verfällt am 15. August 2022.

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