Klimagärten für Kinder

 „Knapp 30 Kitas beteiligen sich bisher an den Klimagärten“, sagt Steffler. Damit es noch mehr werden, hat sie erst vor Kurzem eine Kursreihe angeboten. Es ging um die Ursachen des Klimawandels, aber auch um Ideen und Möglichkeiten, ihn zu mildern. „Klimaschutz ist kein Bonus, den man sich zusätzlich gönnt“, betont die 38-Jährige. Das Eis schmelze, der Meeresspiegel und die Temperaturen steigen. „Die Uhr tickt. Es ist jetzt dran, etwas zu unternehmen.“

Marie-Luise Steffler will den Kindergärten Mut machen. Es sei nicht zu spät. Auch kleine Beiträge würden zählen, so die Umweltwissenschaftlerin. „Die Kinder verstehen das. Sie wollen helfen.“ Und doch sei der Klimaschutz für die Kitas eine zusätzliche Herausforderung, sagt Steffler. „Nach dem neuen Kita-Gesetz müssen Administration, Betreuungszeiten und Mittagessenversorgung neu organisiert werden, da sind andere Projekte zu viel.“ Für ihre Teilnahme erhalten die Kitas allerdings Prämien. So konnten einige Kitas bereits während der Corona-Pandemie eine Kohlendioxid-Ampel nutzen, die verbrauchte Raumluft anzeigt. „Die Ampel erinnert an rechtzeitiges Lüften und kann gleichzeitig dabei helfen, Heizenergie einzusparen.“

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( https://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
Bitte lesen Sie den ganzen Text auf der Originalseite des Feeds – zur Quelle

Schreibe einen Kommentar