Photovoltaik auf dem Silbertablett

Gefragt war eine neue Idee, gewissermaßen Photovoltaik 2.0. Benötigt wurden größere Flächen, wie sie die rund 1100 Kirchengemeinden in Hessen-Nassau nur selten bieten konnten. „Mehr als die Hälfte der rund 4000 Gebäude im Bereich der Landeskirche fallen bereits aus dem Raster, weil sie denkmalgeschützt sind“, erklärt Keller. Nur etwa zehn bis 20 Prozent kämen überhaupt in Betracht.

Und so weitete die ZPV ihr Angebot auf ganz Deutschland aus, die Firma ZPV Solar GmbH & Co KG entstand 2020 und mit ihr dreizehn neue riesige Photovoltaikanlagen auf den Dächern alter LPG-Gebäude in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit einem Stromertrag von 2,5 Millionen Kilowattstunden Strom. „Damit wird sich die Stromerzeugung aus Sonnenenergie fast verdoppeln“, sagt Keller begeistert.

Die Widerstände, diesolchen Anlagen entgegenstehen, kann Keller umso weniger nachvollziehen. „Vom Boden sind die Anlagen kaum zu sehen“, betont Keller. Die Vorteile würden dagegen überwiegen: In Schaukästen könnten Gemeinden für alternative Energien werben und mit jeder gewonnenen Kilowattstunde Strom zeigen, dass sie sich für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen.

Auch auf seinem eigenen Haus hat Keller eine rund 70 Quadratmeter große Photovoltaikanlage installiert. Zusätzlich habe er die Heizung  CO2-frei auf eine Wärmepumpe umgestellt, die weniger Strom benötigt, als die Photovoltaikanlage erzeugt. So komme mehr Strom zusammen, als er  Gebäude brauche. „Ich bin ein Überzeugungstäter.“

Von Sven Kriszio


Weitere Informationen über das Photovoltaik-Programm finden Sie auf der Seite der Zentralen Pfarreiverwaltung der Landeskirche Hessen-Nassau 

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( https://www.ekd.de/rss/editorials.xml?)
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