„Wir brauchen die Stimme der Kirche gerade jetzt und auch in Zukunft“

„Mir macht Sorgen, dass das Gespräch zwischen Gegnern und Befürwortern schwieriger geworden ist“, sagte der Bundespräsident mit Verweis auf die Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie. Diese Krise sei eine „Bewährungsprobe für unsere Gesellschaft, für unsere Demokratie“, sagte Steinmeier. Er stellte die Frage, ob es gelinge beieinanderzubleiben, oder ob sich Spaltungen vertiefen.

Orientierung und Halt geben, Zusammenhalt fördern

Die EKD-Synode berät bei der digitalen und verkürzten Tagung über Reformen. Angesichts des Mitgliederverlusts und damit einhergehender finanziellen Einbußen geht es um inhaltliche Schwerpunktsetzungen und Einsparungen zunächst für die kommenden zehn Jahre.

Als Christ sei es ihm wichtig, dass über die Zukunft der Kirche nachgedacht wird, sagte Steinmeier, der der evangelischen Kirche angehört. „Wir brauchen die Stimme der Kirche gerade jetzt und auch in Zukunft“, ergänzte er. Die Kirche sei eine Kraft, die Orientierung und Halt gebe und Zusammenhalt fördere. „Die Kirche der Zukunft, wie immer sie aussehen mag, soll – wenn es nach dem Bundespräsidenten geht – eine öffentlich wirksame Kirche bleiben“, sagte Steinmeier.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( https://www.ekd.de/rss/editorials.xml?)
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