EKD-Synodenpräses Schwaetzer: Wir müssen uns verändern

Mit Blick auf die Beratungen zu den Zukunftsprozessen, die auf der Tagesordnung der Synode stehen, sagte Schwaetzer, sie erwarte kontroverse Diskussionen. Die 120 Mitglieder des evangelischen Kirchenparlaments sollten am Nachmittag über drei Anträge beraten: Einer befasst sich mit zwölf Leitsätzen zur Zukunft der Kirche, ein weiterer mit einer Finanzstrategie für die kommenden zehn Jahre, der dritte mit der Fortführung einer Digitalstrategie. Die Finanzplaner der EKD wollen bis 2030 rund 17 Millionen Euro im Vergleich zum Haushalt 2019 einsparen. Dazu haben sie der Synode eine Streichliste vorgelegt.

Zwölf Leitsätze

In den zwölf Leitsätzen geht es unter anderem um eine mögliche bessere und engere Zusammenarbeit der 20 evangelischen Landeskirchen, um die Weitergabe des christlichen Glaubens in einer zunehmend säkularen Gesellschaft und Prioritäten bei der Finanzierung kirchlichen Handelns.

Basis der Reformüberlegungen ist eine Prognose Freiburger Forscher aus dem vergangenen Jahr, demnach die Kirche bis 2060 die Hälfte ihrer heutigen Mitglieder verlieren könnte und sich damit auch ihre Finanzkraft halbieren dürfte. Derzeit gehören rund 21,1 Millionen Menschen in Deutschland der evangelischen Kirche an. Durch die Corona-Krise erwarten die Landeskirchen schon in diesem Jahr einen Rückgang der Einnahmen aus der Kirchensteuer von mindestens zehn Prozent.

Die Synode der EKD berät im Verbund mit der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und der Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen (UEK) noch bis Montag wegen der Corona-Pandemie rein digital.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( https://www.ekd.de/rss/editorials.xml?)
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