Einbringung des Berichts „Kirche im digitalen Wandel“ – Strategische Relevanz der Digitalisierung für Zukunftsprozesse

Die „Zwölf Leitsätze zur Zukunft einer aufgeschlossenen Kirche“ widmen der Digitalisierung einen eigenen Punkt. Das drückt aus: Wir sind „Kirche im digitalen Wandel“ in einer Welt im digitalen Wandel. Wie gut es ist, die Digitalisierung als Aufgabe und Chance zu begreifen, zeigen nicht zuletzt die Erfahrungen dieses Jahres und die Erfahrung, die wir auch gerade jetzt mit unserer digitalen Synode machen. Im letzten Jahr haben wir noch über die Verwendung digitaler Tools in der Synode geredet, jetzt ist unsere Synode digital. Wir erleben dabei, wie hilfreich es ist, dass wir diese Möglichkeiten haben. Und wir sehen Grenzen, weil wir erkennen, was Digitalisierung nicht leisten kann und was uns fehlt.

Bisher haben wir uns strategisch an drei Aufgaben orientiert:

  1. Digitalisierung in Kirche und Gesellschaft in theologischer und ethischer Reflexion gestalten und begleiten.
  2. Digitalisierung nutzen, um das Evangelium zu kommunizieren.
  3. Digitalisierung einsetzen, um Arbeitsprozesse zu verbessern.

Der Bericht, der Ihnen als Drucksache IX c / 1 vorliegt, gibt einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des letzten Jahres. Die waren und sind in dieser Form möglich, weil wir den Stabsbereich Digitalisierung haben. Von dort gehen viele Impulse aus. Zugleich ist deutlich zu sehen, wie vernetztes Arbeiten mit und zwischen den Landeskirchen und Einrichtungen gestärkt wird. Der Digitalinnovationsfonds ist ein wichtiges Instrument für Innovation und Kooperation.

Mit dem Bericht wird Ihnen ein Beschlussvorschlag vorgelegt, mit dem Sie den strategischen Empfehlungen des Berichtes zustimmen und den Rat bitten, diese im Sinne einer Digitalstrategie weiterzuentwickeln.

Die strategischen Empfehlungen des Berichtes bleiben in der Linie unserer bisherigen Orientierung.

  • Demnach ist der vielfältig initiierte theologische und ethische Diskurs weiterzuführen.
  • Kommunikation des Evangeliums ist erkennbar nicht nur die Nutzung neuer Kommunikationsmöglichkeiten, sondern die digitale Weiterentwicklung des Gemeindelebens in einem umfassenden Sinn (digitale Gottesdienste, Konfirmandenunterricht, Seelsorge, Mitgliederkommunikation etc.).
  • Hinsichtlich der Arbeitsprozesse geht es noch stärker als bisher darum, Effizienz zu steigern, also nach Möglichkeit vieles „schneller, billiger, besser“ zu machen.

Mit dem Bericht schlägt die Stabsstelle Digitalisierung auch vor, dem Digital-Innovationsfonds einen Digital-Effizienzfonds an die Seite zu stellen. Hierüber beschließen Sie mit dem Haushaltsbeschluss.

Der Zukunftsausschuss hat zu dem Bericht noch weiterführende Überlegungen erarbeitet und wird diese gesondert vorlegen.

Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit und möchte gerne – wie im letzten Jahr – Herrn Sterzik die Gelegenheit geben, an Beispielen kurz die Arbeit der Stabsstelle zu illustrieren.

7. Tagung der 12. Synode der EKD

Die diesjährige Tagung der EKD-Synode findet in digitaler Form statt. Im Mittelpunkt stehen die Zukunftsprozesse der EKD.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( https://www.ekd.de/rss/editorials.xml?)
Bitte lesen Sie den ganzen Text auf der Originalseite des Feeds – zur Quelle

Schreibe einen Kommentar