Gebet für den Frieden in Belarus

Auslandsbischöfin würdigt gewaltlosen Einsatz der Opposition

Die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, hat sich solidarisch mit den Demonstrierenden in Weißrussland erklärt. „Wir teilen Ihre tiefe Sorge um die verschleppten und verschwundenen Menschen in Belarus und sind mit Ihrem Verlangen nach einem Ende der staatlichen Repression und der Aufnahme des Gespräches der Regierung mit der Zivilgesellschaft solidarisch“, schrieb sie in einem Brief an die Veranstalter des ökumenischen „Gebetes für Weißrussland“, das am kommenden Sonnabend, 19. September 2020, um 12 Uhr in der Kirche „Entschlafen der Gottesmutter“ in Köln (Urbanstr. 1) stattfinden wird.

 

Die Bischöfin würdigte den gewaltlosen Einsatz der Opposition für Frieden und gesellschaftlichen Dialog und schloss sich den Worten des Gebetes für Weißrussland an, das Vertreter des polnischen ökumenischen Rates für ihr Nachbarland formuliert haben und in dem der Opfer der staatlichen Gewalt gedacht und für die Beendigung der Repression, den Dialog zwischen Staat und Zivilgesellschaft und „die Kraft, den Tätern zu vergeben“ gebetet wird.

 

Seit den Präsidentschaftswahlen im August demonstrieren regelmäßig tausende belarussischer Bürger für Rechtsstaatlichkeit und demokratische Grundrechte in ihrem Land.

 

Hannover, 17. September 2020

 

Pressestelle der EKD

Carsten Splitt

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Presse ( https://www.ekd.de/rss/presse.xml?)
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