Bedford-Strohm verteidigt EKD-Zukunftspapier

Die Kirche müsse mit Blick auf ihre Zukunft zudem fragen, “was die Menschen brauchen und ersehnen und welche Institution Kirche es dazu braucht, um die gute Botschaft des Evangeliums da hineinzusprechen”. “Wenn man diese Frage so radikal stellt, dann ist alles auf dem Prüfstand”, sagte Bedford-Strohm. Dann gebe es keine Dinge mehr, die nicht antastbar sind. “Wir neigen dazu, Dinge fortzuführen, die ihre Zeit eigentlich schon gehabt hatten, und fügen dann neue Dinge hinzu”, erklärte er. “Das geht nicht mehr, auch deshalb nicht, weil wir das Geld dazu nicht mehr haben. Wir müssen jetzt das Neue machen.”

Unter dem Titel “Kirche auf gutem Grund” hat die EKD Ende Juni elf Leitsätze veröffentlicht. Angesichts schwindender wirtschaftlicher Ressourcen und zunehmender gesellschaftlicher Säkularisierung soll das Papier die Basis der Diskussion und Entscheidungsfindung für die Zukunft der evangelischen Kirche sein. In dem Dokument heißt es wörtlich: “Parochiale Strukturen werden sich wandeln weg vom flächendeckenden Handeln hin zu einem dynamischen und vielgestaltigen Miteinander wechselseitiger Ergänzung.”

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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