Religiöse Bildung hilft, demokratisch zu handeln

Unter dem Titel „Demokratie, Bildung und Religion: Gesellschaftliche Veränderungen in Freiheit mitgestalten“ hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) jetzt einen Text veröffentlicht, der kirchliche Bildungseinrichtungen dazu ermutigt, eigene Impulse in der demokratiebezogenen Bildungsarbeit zu setzen. Diese können etwa in der Vermittlung kirchlicher Möglichkeiten bestehen, sich an demokratischen Prozessen zu beteiligen. Sie können aber auch dazu befähigen, mündig und kompetent mit gesellschaftlichen Differenzen und verschiedenen Weltzugängen umzugehen. Nicht zuletzt bietet die Kirche vielfältige Formen der Öffentlichkeit, große und kleine unterschiedliche Lernorte und Erfahrungsräume.

Um Demokratie zu verstehen, reiche es nicht, allein die politischen Strukturen und Prozesse zu kennen, stellt der Vorsitzende des Rates der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, im Vorwort des Textes fest. „Der demokratische Umgang miteinander muss vielmehr immer wieder gelernt und demokratische Kultur muss eingeübt und weiterentwickelt werden. Deswegen ist demokratiebezogene Bildung so wichtig.“ Zwar zeige sich in der Corona-Krise aktuell, wie handlungsfähig die Demokratie ist. „Gleichzeitig wird besonders spürbar, wie wichtig die öffentliche Begegnung für die Demokratie ist“, so Bedford-Strohm. „Die Zusammenhänge von Demokratie, Bildung und Religion zu verstehen und zu verdeutlichen, ist angesichts der gegenwärtigen Herausforderungen für die Demokratie in unserem Land und weltweit umso nötiger.“

Die von der Kammer der EKD für Bildung und Erziehung, Kinder und Jugend dazu erarbeiteten Impulse schreiben die bisherigen Veröffentlichungen der EKD zur Demokratie unter der Bildungsperspektive fort. Der Text ist unter https://www.ekd.de/ekd_de/ds_doc/ekd_texte_134_2020.pdf abrufbar.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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