Jugendorganisationen fordern Lieferkettengesetz

Zu den Verstößen zählten Kinderarbeit, Ausbeutung, Diskriminierung und fehlende Arbeitsrechte. Die Umwelt werde durch illegale Abholzung, Pestizid-Ausstoß, Wasser- und Luftverschmutzung geschädigt und zerstört, erklärte das Bündnis aus kirchlichen, politischen und gewerkschaftlichen Jugendorganisationen sowie nationalen und internationalen Studierendenverbänden.

Ausbeuterische Arbeitsverhältnisse im Ausland bekämpfen

Daher müsse so schnell wie möglich ein verbindlicher gesetzlicher Rahmen vereinbart werden, in dem die Sorgfaltspflichten der Unternehmen rechtlich verankert würden, hieß es weiter. Das beschlossene nationale Lieferkettengesetz in Deutschland solle dann als Grundlage für eine EU-Regulierung genutzt werden. Dem Bündnis gehören unter anderen die „Brot für die Welt Jugend“, die Kampagne „100 Millionen“ und die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej) an.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) wollen noch im August Eckpunkte für ein Lieferkettengesetz zur Bekämpfung ausbeuterischer Arbeitsverhältnisse im Ausland vorlegen. Der Entscheidung waren Umfragen zur Selbsteinschätzung deutscher Unternehmen bezüglich der Einhaltung menschenrechtlicher Standards bei deren Zulieferern vorausgegangen. Mit dem Gesetz soll erreicht werden, dass deutsche Firmen keine Menschenrechtsverstöße bei ihren Zulieferern zulassen.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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