„God and the Dignity of Humans“

Studie zur ethischen Urteilsbildung erscheint in englischer Übersetzung

„Gott und die Würde des Menschen“ ist eine Studie zur ethischen Urteilsbildung der Dritten Bilateralen Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Jetzt erscheint der Text erstmals in englischer Übersetzung als zweiter Band der Reihe „Lutheran Theology: German Perspectives and Positions“. Damit soll die Wahrnehmung der Studie im internationalen ökumenischen Kontext erleichtert werden.
 

Ist trotz einzelner Differenzen in ethischen Fragen ein gemeinsames Eintreten der Kirchen für Menschenwürde möglich? Das war die Leitfrage, mit der sich die Dritte Bilaterale Arbeitsgruppe von VELKD und DBK seit 2009 beschäftigt hat. Die Studie, die 2017 als Abschlussdokument veröffentlicht wurde, erprobt neue Wege für den ökumenischen Umgang mit ethischen Fragestellungen: Mit der Methode des „differenzierten Konsenses“ werden die theologischen Gemeinsamkeiten der Kirchen in der Lehre vom Menschen und in der Ethik aufgezeigt, ohne die Unterschiede in der Bewertung einzelner Fragen zu übergehen. Diese Herangehensweise ermöglicht es, theologisch fundiert gemeinsam Position zu beziehen.
 

Die Reihe „Lutheran Theology: German Perspectives and Positions“, die von der VELKD und dem Deutschen Nationalkomitee des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB) herausgegeben wird, soll zum Austausch theologischer Literatur vor allem in den Gliedkirchen des Lutherischen Weltbundes und zur Förderung des internationalen und interkulturellen Diskurses beitragen.

 

Hinweis: God and the Dignity of Humans. Lutheran Theology: German Perspectives and Positions, Vol. 2, Dritte Bilaterale Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (Ed.), Leipzig, 2020, ISBN 978-3-374-06430-4, 20,00 €, zu beziehen über den Buchhandel oder www.eva-leipzig.de

 

Hannover, 4. August 2020
 

Pressestelle der VELKD

Henrike Müller

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Presse ( http://www.ekd.de/rss/presse.xml)
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