Bischöfin Fehrs: Politik muss „Flagge der Humanität“ für Seeleute zeigen

Einsatz der Seeleute für Gesellschaft und Weltwirtschaft würdigen

Während an Land immer mehr Restriktionen gelockert werden, verharren weltweit etwa 200.000 Seeleute weiter auf ihren Schiffen. Die Corona-Pandemie bedeutet für viele von ihnen psychologische Not und soziale Härte: Sie dürfen ihr Schiff nicht verlassen, wenn Häfen keinen Landgang erlauben. Der Besuch eines Seemannsclubs, in dem sie einkaufen oder kurzen privaten Abstand zur Arbeit gewinnen können, ist eingeschränkt. Der sonst regulär vorgenommene Austausch der Mannschaften findet selten statt. Manche sind inzwischen mehr als zwölf Monate an Bord.

Es sei wichtig, dass die Politik den Einsatz der Seeleute für die Gesellschaft und für die Weltwirtschaft würdige, sagte die Bischöfin für die Hafenstädte Hamburg und Lübeck. Doch es reiche nicht, zu erkennen, dass auch Seeleute systemrelevant sind, weil sie für volle Regale und funktionierende Produktionen sorgen. „Es reicht nicht zu applaudieren: Wir müssen auch praktisch helfen“, sagte sie.

Fehrs ist seit 2019 „Stimme der Seeleute“ für die Deutsche Seemannsmission. Anlass für ihren Besuch im „Duckdalben“ waren Vorbereitung für den „Tag des Seefahrers“ am 25. Juni.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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