Umfrage zu Online-Gottesdiensten

Nico Friederich: „Wir versprechen uns wertvolle Impulse für unsere künftige Arbeit“

Stuttgart/Karlsruhe. Um ihre Online-Gottesdienste nachhaltig weiterzuentwickeln, haben die evangelischen Landeskirchen in Württemberg und Baden eine Umfrage gestartet. „Wir versprechen uns davon wertvolle Impulse für unsere künftige Arbeit“, sagt Dr. Nico Friederich, der Verantwortliche für Digitalen Wandel der württembergischen Landeskirche.

Dr. Nico Friederich verspricht sich wertvolle Impulse.Pia Rölle/Evangelische Missionsschule Unterweissach

Der Fragebogen soll als Link oder QR-Code am Ende der nächsten Online-Gottesdienste einblendet werden. Die Umfrage ist anonymisiert, eine Rückverfolgung ist nicht möglich.

Die 27 Fragen decken ein breites Spektrum ab, beginnend mit der Frage, wie die einzelnen Teilnehmenden von dem Online-Gottesdienst erfahren haben, ob sie ihn allein oder mit anderen gefeiert haben und ob sie dazu etwas Besonderes arrangiert haben. Etwa eine Kerze angezündet, eine Bibel oder ein Gesangbuch bereitgelegt oder einen Blumenstrauß auf den Tisch gestellt haben.

Zahlreiche Gemeinden setzen in Corona-Zeiten auf Streaming-Angebote aus ihren Gottesdiensten (Archivfoto).Jens Schmitt/elk-wue.de

Neue Möglichkeiten der Beteiligung gewünscht?

Ferner geht es um die Atmosphäre im Gottesdienst, die Frage wie wichtig es den Teilnehmenden ist, den Gottesdienst live oder als Aufzeichnung zu erleben. Die Kirchen wollen zudem wissen, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Online-Gottesdiensten besonders schätzen und welche interaktiven Beteiligungsmöglichkeiten und medialen Elemente sie sich wünschen. Und nicht zuletzt, ob regelmäßige Online-Gottesdienste beibehalten werden sollten – auch wenn Präsenz-Veranstaltungen in vollem Umfang wieder möglich sind?


Derzeit laufen mehrere Studien zu digitalen Verkündigungsformaten. Während die Umfrage der baden und württembergischen Landeskirchen die Perspektive der Anwenderinnen und Anwender untersucht, erforscht eine Studie der EKD die Perspektive der Anbieter. Daran sind repräsentativ die Nordkirche, die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck sowie die württembergische Landeskirche beteiligt.


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Quelle: Evangelische Landeskirche Württemberg ( http://www.elk-wue.de/index.php?type=13)
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