Schiffstaufe fürs Rettungsschiff

Als Taufpatin ist Aminata Touré (Grüne), Vizepräsidentin des Landtages von Schleswig-Holstein, vorgesehen. EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm wird ein Segenswort sprechen. Der neue Schiffsname ist noch nicht bekannt.

Einsatz im Mittelmeer kann im April 2020 beginnen

„United4Rescue“ und Sea-Watch haben Bündnispartner und Förderer zur Schiffstaufe nach Kiel eingeladen. Schaulustige werden die Schiffstaufe nicht verfolgen können, sie findet in einem abgesperrten Hafenbereich statt.

Das Aktionsbündnis „United4Rescue” sammelt unter Beteiligung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) seit Dezember 2019 Spenden für den Erwerb eines Schiffes, das sich für Rettungseinsätze auf dem Mittelmeer eignet. Ende Januar bekam das Bündnis für 1,5 Millionen Euro den Zuschlag in einem Bieterverfahren für die vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung außer Dienst gestellte „Poseidon“. Nach einigen Umbauten kann voraussichtlich im April 2020 der Einsatz im Mittelmeer beginnen.


„United4Rescue” hat derzeit rund 250 Bündnispartner. Darunter sind neben der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) auch Organisationen wie die AWO, Diakonische Werke und Landeskirchen sowie einzelne Kirchengemeinden und Privatpersonen wie Wim Wenders.

EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm hatte Anfang Dezember das Hilfsprojekt in Hamburg vorgestellt. Es sei “ein Bekenntnis zur Mitmenschlichkeit”, sagte der Landesbischof. Die Kirche dürfe nicht nur reden, sondern müsse auch handeln. Der EKD-Beschluss geht auf eine Initiative des Deutschen Evangelischen Kirchentags im Juni 2019 zurück.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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