Plastikwaffen-Skulptur: „Abrüstung von unten“

Dieser Konflikt sei bei manchen Kindern zu beobachten. Angesichts des Waffenarsenals staunten einige und suchten sich immer wieder einzelne Waffen zum Spielen aus. Ein Neunjähriger räumt ein, „manchmal macht es Spaß, Leute abzuschießen – auch wenn es doof ist“.

Diese Erfahrung hat auch Volkmann mit seinem Papiertheater gemacht, allerdings eher mit den Erwachsenen. „Das Projekt polarisiert wie kaum ein anderes“, berichtet Volkmann. Es gebe einerseits Menschen, die die Kinder weiter mit Wasserspritzpistolen oder Räuber und Gendarm spielen lassen wollen. Andere sehen darin ein Friedensprojekt, an dem Kinder mit Taschengeldbudget teilnehmen können.

Waffensammlung geht weiter

Den engagierten Papiertheater-Macher Volkmann treibt aber schon eine weitere Vision um. Die Aktion soll noch mindestens drei Jahre weitergehen. So lange werden im Spielzeugmusem Nürnberg weiter Plastikwaffen gesammelt. Im Mai 2020 ist bereits eine öffentliche Waffenniederlegung vor dem Nürnberger Rathaus geplant. Und im Oktober soll eine weitere „Skulptur des Friedens“ entstehen. Aus mehreren Friedenssäulen möchte Volkmann dann einen „Tempel der Entwaffnung“ errichten – so der Plan.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
Bitte lesen Sie den ganzen Text auf der Originalseite des Feeds – zur Quelle

Schreibe einen Kommentar