Evangelische Kampagne zum Buß- und Bettag

Nachdenken, träumen, innehalten, beten – die Website der evangelischen Kampagne zum Buß- und Bettag bietet dafür viele Anregungen.

Jedes Jahr gibt es eine evangelische Kampagne zum Buß- und Bettag, die zur Besinnung und Ruhe einlädt. Das Angebot kann jeder persönlich in Anspruch nehmen oder mithilfe des Materials in den Gottesdienst einbringen. In diesem Jahr steht die Buß- und Bettagskampagne der bayerischen Landeskirche, der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Evangelischen Kirche in der Pfalz unter dem Motto: „Alles egal? Oder hast du noch Träume?“

Umkehren, die Perspektive wechseln, träumen

Auf der Website der Kampagne schreibt Pfarrer Christian Fischer, Internetbeauftragter der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, zum Thema:

“Auf dem Rücken liegen und entspannt in den Himmel schauen. Sterne sehen. Gedanken und Träume schweifen lassen. Frei sein. Weite spüren. Voller Entdeckerlust und Hoffnung. Können das nur Kinder? Dabei kann es so gut tun, mal die Probleme, den Stress und die Sorgen für einen Moment aus dem Blick zu lassen und in den Himmel zu schauen.

Vielleicht gelingt es ja am Buß- und Bettag. Jenem evangelischen Feiertag, der dazu da ist, inne zu halten, umzukehren und die Perspektive zu wechseln.

Wagen Sie es mit uns zu träumen, in einem Gottesdienst, hier im Internet oder dort, wo Sie gerade sind. Teilen Sie uns und anderen Menschen Ihre Träume mit und seien Sie beim Träumen von Gottes Geist behütet.”

Interaktive Angebote

Dazu findet man auf der Kampagnen-Website Gebete und die Möglichkeit, eigene Gebete dort einzustellen, eine Umfrage zu Träumen, eine Suchfunktion für Gottesdienste und Angebote für Online-Seelsorge.

Claudia Boss-Teichmann (für ekd.de)


Der protestantische Buß- und Bettag, erstmals 1532 im mittelalterlichen Straßburg offiziell eingeführt, wurde 1995 zur Finanzierung der Pflegeversicherung in allen Bundesländern außer Sachsen als arbeitsfreier gesetzlicher Feiertag ersatzlos gestrichen. Der Bußtag hat seinen festen Platz im kirchlichen Festkalender jedoch nicht verloren und ist im Leben vieler Menschen nach wie vor fest verwurzelt.
 
 

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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