Abschluss der EKD-Synode: Frieden braucht Klimagerechtigkeit

Die Forderung orientiert sich an dem Nato-Ziel, zwei Prozent des Bruttoinlandproduktes für Verteidigung auszugeben. US-Präsident Donald Trump hatte die Deutschen in der Vergangenheit immer wieder dazu gedrängt, das auch umzusetzen.

Finanzieller Puffer zur Aufarbeitung von Fällen sexuellen Missbrauchs

Zudem verabschiedete die Synode den Haushalt für das Jahr 2020. Alle Delegierten stimmten dem Entwurf zu. Der Haushaltsplan sieht Aufwendungen in Höhe von 222,1 Millionen Euro vor und damit 4,5 Millionen Euro mehr als 2019. Der Haushaltsausschuss stellte mit Billigung der Synode zudem eine Million Euro als finanziellen Puffer zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt zur Verfügung.

Im kommenden Jahr will sich die Synode schwerpunktmäßig mit der Zukunft der evangelischen Kirche befassen. Eine von der EKD beauftragte Studie von Finanzwissenschaftlern der Universität Freiburg prognostiziert, dass sich die Zahl der Kirchenmitglieder bis 2060 gegenüber dem heutigen Niveau halbiert und sich das in ähnlichem Umfang auch auf die Einnahmen auswirken wird. Schon in diesem Jahr beschäftigte sich die Synode mit laufenden Zukunftsprozessen. „Wir denken in die Zukunft, die Kirche ist aber auch jetzt schon im Umbruch“, sagte Schwaetzer. Die Synodentagung 2020 findet vom 8. bis 11. November in Berlin statt.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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