Die Evangelische Kirche fordert den Vorrang des Zivilen in Konflikten

Ob durch die bei der Synode angestoßene Diskussion eine neue Denkschrift entstehe, sei dann zu klären, sagte Brahms. Zunächst gehe es darum, dass sich die Kirche neu mit Herausforderungen beschäftige. Dazu zählt nach seinen Worten unter anderem die ethische Bewertung autonomer Waffensysteme.

Engagement für gewaltfreie Konfliktlösungen

Der badische Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh forderte die EU bei der Synode zu mehr Engagement für gewaltfreie Konfliktlösungen auf. „Als Kirchen setzen wir uns für einen Vorrang des Zivilen als Grundlage europäischer Politik ein“, sagte er. Das „Wettrennen um militärische Potenziale“ in der EU sei kritisch zu hinterfragen. Wer sich nach außen für militärische Macht einsetze, müsse bedenken, dass das auch Wirkung nach innen habe, sagte er mit Blick auf Spannungen in der Gesellschaft.

Im Entwurf einer Kundgebung, die der Synode zur Beratung und Abstimmung vorgelegt wurde, wird die EU aufgefordert, Organisationen wie die Vereinten Nationen und die OSZE stärker bei zivilen Konfliktlösungsversuchen zu unterstützen.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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