Start der Ökumenischen FriedensDekade 2019

„Friedensklima“ steht außerdem im übertragenen Sinn auch für das zwischenmenschliche Klima: Im Blick auf das Miteinander von Staaten oder Nationen, innerhalb der Gesellschaft, aber auch von einzelnen Menschen soll das Bewusstsein für friedliche, gewaltfreie, gerechte, solidarische und nachhaltig konstruktive Konfliktlösungen geschärft werden. Zum diesjährigen Thema ist wieder ein Materialheft erschienen, um den Bittgottesdienst für den Frieden zu gestalten.

Ökumenische Tradition

Festgelegt wurde das Motto vom Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade, in dem die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland e.V. (ACK) und eine Trägergruppe unter der Federführung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) zusammenarbeiten.

Die Ökumenische FriedensDekade findet regelmäßig im November während der zehn Tage vor dem Buß- und Bettag statt. Die Bittgottesdienste sind in den 1980er Jahren im Kontext der „Konziliaren Bewegung für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ in der DDR entstanden. Die großen ökumenischen Versammlungen, etwa in Magdeburg 1988, haben dieser Bewegung zu breiter Wirksamkeit verholfen. Vor 30 Jahren spielten die Friedensgebete dann in der friedlichen Revolution 1989 eine wichtige Rolle. Bis heute engagieren sich viele Gemeinden in Mittel- und Ostdeutschland in der FriedensDekade und den Bittgottesdiensten.
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Das Materialheft zum Bittgottesdienst enthält Bausteine für einen Gottesdienst, Lieder, Meditationen, eine Bildbetrachtung zum Plakatmotiv, eine Lesepredigt sowie Informationen zu politischen Hintergründen und Initiativen zum Thema. Es wird herausgegeben von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und kann als PDF-Datei heruntergeladen werden sowie bei den Landeskirchen oder beim Kirchenamt der EKD gegen eine Gebühr von 0,35 Euro bestellt werden unter versand@ekd.de.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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