EKD-Synode tagt zum Thema Frieden und Gerechtigkeit

„Wir müssen davon ausgehen, dass Gewalttätigkeit zunimmt“

Es soll zugleich um den sozialen Frieden im eigenen Land gehen. Nicht nur international, auch innerhalb der Gesellschaft sei die Situation zunehmend ernst, sagte die Präses der EKD-Synode, Irmgard Schwaetzer, am 4. November in Berlin: „Wir müssen davon ausgehen, dass die Gewalttätigkeit zunimmt.“

Auf der Synode werde darüber beraten werden, was die Kirche für den Zusammenhalt tun und wie sie Hass entgegenwirken könne. Strategien der Gewaltfreiheit stünden dabei im Zentrum der kirchlichen Debatte. Mit Zeitzeugen soll auch an die friedliche Revolution in der DDR vor 30 Jahren erinnert werden.

Am Ende der Synode soll ein Kundgebungstext verabschiedet werden, der sich für den Vorrang ziviler und gewaltfreier Mittel der Konfliktlösung einsetzt und gleichzeitig auch den inneren Frieden der Gesellschaft in den Blick nimmt.

Quote für junge Erwachsene in der EKD-Synode

Auf der Tagesordnung stehen außerdem die Beteiligung junger Menschen, Haushaltsberatungen und sexualisierte Gewalt in der Kirche. Schwaetzer zufolge ist geplant, ein Gesetz zu verabschieden, das eine Art Quote für junge Erwachsene in der EKD-Synode vorsieht. Sie sollen volles Stimm- und Wahlrecht erhalten und wären damit an wichtigen Entscheidungen beteiligt.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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