Festwochenende: 70 Jahre Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Das Festwochenende beginnt am Freitag den 25. Oktober mit einer Studientagung mit dem Vorsitzenden der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Stephan Reimers. Am 26. Oktober wird im Tagungszentrum Spenerhaus die Ausstellung „Das Recht des Anderen“ über die Geschichte des Koordinierungsrates eröffnet. Am selben Tag wird auch der Generalsekretär, Rudolf W. Sirsch, nach 19 Jahren im Amt in der Evangelischen Akademie Frankfurt verabschiedet. Er tritt Ende November in den Ruhestand, seine Nachfolgerin wird die hessen-nassauische Pfarrerin Ilona Klemens.

Erinnerungskultur in Deutschland lebendig halten

Ziele des Deutschen Koordinierungsrats mit Sitz in Bad Nauheim sind die Weiterentwicklung des christlich-jüdischen Dialogs und die Förderung von Programmen gegen Antisemitismus. Zudem hat er sich zur Aufgabe gesetzt, die Erinnerungskultur in Deutschland lebendig zu erhalten sowie die Wahrnehmung des heutigen Judentums in Deutschland zu stärken.

Der 1949 gegründete Rat vertritt als bundesweite Vereinigung mehr als 80 lokale und regionale Gesellschaften auf nationaler und internationaler Ebene. Er ist größtes Einzelmitglied im Internationalen Rat der Christen und Juden (ICCJ), in dem 40 nationale Vereinigungen für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit vertreten sind. Zu den Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit gehören in Deutschland eigenen Angaben zufolge rund 20.000 Mitglieder, Freunde und Förderer.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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