Freiwilliger im Ausland: Ein Lachen braucht keine Sprachkenntnisse

Siyabonga Ngubane kommt aus einer evangelisch-lutherischen Familie. Seit Jahren gibt es zwischen seiner Kirchengemeinde in Südafrika und der Kirchengemeinde Wissingen und Jeggen eine Partnerschaft. Durch die Freiwilligen sei der Kontakt zwischen beiden Gemeinden wieder enger geworden, berichtet Anke Meckfessel. So lebt Siyabonga Ngubane derzeit in Jeggen. Von dort pendelt er täglich mit dem Bus zu seiner Arbeitsstelle in Osnabrück, bis er im September in ein Studentenheim umzieht.

„Ich fühle mich hier sicher“

„Bevor ich nach Deutschland gekommen bin, hatte ich schon Angst vor der fremden Sprache, aber vor allem hat mir Sorgen gemacht, dass es in meiner Gastfamilie sehr viele Regeln geben und ich etwas falsch machen könnte. Deutsche Familien zum Beispiel essen gemeinsam, das machen wir in Südafrika nicht“, erzählt Siyabonga Ngubane, nachdem Landessuperintendentin Birgit Klostermeier ihn nach seinen ersten Eindrücken von Deutschland fragt. Die seien dann aber durchweg positiv gewesen: „Ich mag es, hier zu sein. Die Arbeit mit den älteren Menschen gefällt mir, und ich bekomme neue Ideen. Außerdem ist es in Deutschland viel friedlicher als in Südafrika. Ich fühle mich hier sicher.“

Auch für das Heywinkelhaus ist die Arbeit der jungen Freiwilligen aus Südafrika eine Bereicherung. „Siyabonga ist uns allein durch seine Empathie eine große Hilfe. Dadurch, dass ältere Menschen in Südafrika vor allem im häuslichen Bereich gepflegt werden, kann er sich hier gut auf die teilweise demenzkranken Senioren einstellen. Deshalb möchten wir ihn nicht missen“, sagt Eckhard Kallert, der Geschäftsführer des Heywinkelhauses.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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