Wechselseitige Abendmahlsteilnahme für Protestanten und Katholiken

Die Autoren sind Theologen aus den beiden großen Kirchen. „Ich sehe darin einen wichtigen und gangbaren Schritt auf dem Weg hin zu einer sichtbaren Einheit unserer beiden Kirchen“, sagte der Limburger katholische Bischof Georg Bätzing. Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Martin Hein, sprach von einem „bahnbrechenden Dokument“.

„Die Sehnsucht wächst“

Das Votum der Theologen Gemeinsam am Tisch des Herrn bezieht sich nicht auf ein „gemeinsames Abendmahl“, das ein Zeichen für die sichtbare Einheit der Kirche wäre. Aber: „Die Sehnsucht wächst, dass uns dies zu unseren Lebzeiten geschenkt wird“, sagte Bätzing. Es gehe nicht um die sogenannte Interzelebration also einer gemeinsamen Feier mit gemeinsamer Liturgie, betonte Hein. Jedoch mache das Dokument deutlich, dass es keine theologischen Gründe gebe, die Glieder der anderen Konfession vom Abendmahl auszuschließen.

Zehn Jahre lang habe man an der Studie gearbeitet, sagte die Professorin für Ökumenische Theologie, Dorothea Sattler, bei der Vorstellung. Dass am Ende der Arbeit ein gemeinsames Votum stehe, sei nicht selbstverständlich gewesen. Sattler ist die katholische Leiterin des Arbeitskreises. „Wir formulieren eine Möglichkeit für eine gemeinsame Abendmahlspraxis und hoffen, dass diese bald Wirklichkeit wird“, sagte der Tübinger Kirchenhistoriker Volker Leppin, der evangelische Leiter des Arbeitskreises. Bislang hat der Text keine bindende Kraft.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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