Neue App der Telefonseelsorge soll Suizidprävention verbessern

Trauerbegleitung für Angehörige

Über bundesweite Sponsoren-Aktionen haben die Leiter der Telefonseelsorge, Birgit Knatz und Stefan Schumacher, in den vergangenen sechs Monaten 120.000 Euro für die Entwicklung der Krisen-App erhalten, wie die Telefonseelsorge mitteilte. Weitere 30.000 Euro sollen noch zusätzlich eingeworben werden, um die App mit einem weiteren Analyse-Instrument zu ergänzen.

Zu den Angeboten der App gehören den Angaben zufolge Listen mit Beratungsstellen und privaten Vertrauenspersonen und Notfallnummern. Außerdem soll es Vorschläge zur Entspannung und zur Soforthilfe geben sowie die Bereitstellung eines akuten, individuellen Krisenplans. Der Krisen-Kompass richte sich nicht allein an Suizid-Gefährdete, sondern an alle Menschen, die sich Sorgen um jemand anderen machten, hieß es. Das Angebot könne auch zur Trauerbegleitung für Angehörige genutzt werden.


Die Telefonseelsorge ist ökumenisch und erreichbar unter 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222. Der Anruf ist kostenfrei. Es gibt zudem das Angebot der Online-Seelsorge (Mail oder Chat) sowie Gespräche vor Ort.
Sachfragen rund um Kirche beantwortet der bundesweite Info-Service Evangelische Kirche. Telefonisch ist der Info-Service unter 0800 50 40 60 2 Montag bis Freitag (außer an bundesweiten Feiertagen) von 9:00 bis 18:00 Uhr erreichbar sowie per Mail über info@ekd.de.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
Bitte lesen Sie den ganzen Text auf der Originalseite des Feeds – zur Quelle

Schreibe einen Kommentar