1.000 Faltschiffchen für ein Seenotrettungsschiff

Auch das Bündnis „Seebrücke“ will mit einer ähnlichen Aktion den Rat der EKD zur Anschaffung eines kirchlichen Seenotrettungsschiffs drängen. Das Bündnis forderte ebenfalls dazu auf, Papierschiffchen ins EKD-Kirchenamt nach Hannover zu schicken. Bislang seien aber nur vereinzelte Origami-Boote eingetroffen, teilte ein Sprecher der EKD mit.

Selbst gefaltete Segelboote mit Namen

979 selbst gefaltete Segelboote aus Papier sind bis Anfang September in der evangelischen Kirchengemeinde Aerzen erstellt worden. Bei der Aktion konnte jeder, der ein kirchliches Rettungsschiff im Mittelmeer befürwortet, ein Faltschiff ins Pfarramt bringen. Alle Teilnehmer hätten die Schiffe mit ihrem eigenem Namen versehen, sagte Gemeindepastor Christof Vetter.

Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister übergab die Faltschiffchen an den EKD-Ratsvorsitzenden Bedford-Strohm am Rande der Kirchenkonferenz, einem Leitungsgremium der EKD. Der Rat der EKD tagt im Anschluss an die Kirchenkonferenz 6. September. Auch dort wird das Thema Seenotrettung auf der Tagesordnung stehen.  

Auf dem Kirchentag im Juni war die Idee entstanden, ein eigenes Schiff für die Rettung in Seenot geratener Flüchtlinge im Mittelmeer zu entsenden. Die EKD hatte Ende Juni angekündigt, ein gesellschaftliches Bündnis zur Unterstützung eines Rettungsschiffs gründen zu wollen. Am 6. September soll darüber beraten werden, wie der Vorschlag eines eigenen Seenotrettungsschiffs verwirklicht werden kann.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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