Neues Chormusical „Bethlehem“ hat im Dezember 2020 Premiere

Die Erzählung sei schließlich reich an Bezügen zur Gegenwart: Da gebe es Flüchtlinge auf der Suche nach einer Unterkunft, einen Verlobten, der nicht wisse, von wem das Kind seiner Frau sei, und die Frage, ob man in schweren Zeiten überhaupt ein Kind auf die Welt bringen wolle. Die Basisgeschichte bleibe aber unangetastet, versicherte Kunze. Das Hauptthema der Weihnachtsgeschichte sei für ihn die Geburt Christi und damit die Menschwerdung Gottes.

Großer Chor hat die musikalische Hauptrolle

In jedem Fall soll das Musical nach Kunzes Worten ein „großes Gemeinschaftserlebnis zwischen Chor und Publikum“ werden. Auch in „Bethlehem“ wird ein großer Chor von 2.500 Sängern das Zentrum der Inszenierung sein: „Er ist das Herzstück und hat die musikalische Hauptrolle“, sagte Falk. Die schauspielerischen Parts übernehmen professionelle Musicaldarsteller. Der Chor und die insgesamt zwölf Solisten werden von einem großen Symphonieorchester mit Rhythmusgruppe und elektronischen Instrumenten unterstützt. Das Chormusical sei als „religionsübergreifendes Event“ gedacht, das sich auch an nichtreligiöse Menschen richte, sagte der Komponist.

Die Suche nach den 2.500 Chorsängern beginnt am 6. September 2019. Ab diesem Termin können sich interessierte Sänger unter www.bethlehem-chormusical.de für die Teilnahme an der Uraufführung anmelden. Man müsse weder Profi noch Kirchenmitglied sein, betonte Falk: „Die einzige Voraussetzung ist die Leidenschaft für das gemeinschaftliche Singen.“ Eine erste gemeinsame Probe soll es im August 2020 in der Essener Grugahalle geben.

Evangelische Kirche im Rheinland ist Kooperationspartner

Kooperationspartner des neuen Musicals ist die Evangelische Kirche im Rheinland. Die 2.000 Jahre alte und immer noch „beste Geschichte der Welt“, in der Gott zum Menschen werde, gehe mit „Bethlehem“ nun in Musik über, sagte Oberkirchenrätin Henrike Tetz, Mitglied der rheinischen Kirchenleitung.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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