Weltwasserwoche: Dem versalzenen Land sauberes Wasser abtrotzen

Wasser gibt es reichlich in der Region Shyamnagar, mächtige Flüsse wie der Ganges oder der Brahmaputra münden hier in den Golf von Bengalen und nahezu jeder Haushalt ist von Wasser umgeben. Dennoch ist sauberes Trinkwasser ein Luxusprodukt geworden. Der Meeresspiegel steigt, die immer häufigeren Wirbelstürme und die zunehmenden Sturmfluten drücken mehr und mehr Salzwasser ins Landesinnere herein und verderben das Trinkwasser. Die Ursache dafür ist der Klimawandel.

Kein Tropfen darf verloren gehen

Dass das Dorf Vamia eine Wasseraufbereitungsanlage hat, die Salz- in Süßwasser umwandelt, verdanken die Menschen der Christian Commission for Development in Bangladesch (CCDB), einem Partner von „Brot für die Welt“. Die Organisation hat in der Region auch noch andere Methoden der Süßwassergewinnung etabliert. So können die Menschen etwa das Regenwasser mit Hilfe der Dachrinne in Tanks umleiten und dort sammeln, oder sie nutzen Kies- und Sand-Filteranlagen um unsauberes Teichwasser zu reinigen.

Suparna Raptan geht sorgsam mit dem kostbaren Nass um, kein Tropfen darf verloren gehen. Ehe sie sich auf den Heimweg macht, verschließt sie ihren Wasserkrug vorsichtig. Das aufbereitete Wasser ist wichtig für die Gesundheit der ganzen Familie. Seitdem sie alle nur noch davon trinken, sind sie gesund. Zuvor litten vor allem die beiden Kinder immer wieder an Krankheiten. Das saubere Wasser ist eine Lebensgrundlage für Energie und Lebensmut.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
Bitte lesen Sie den ganzen Text auf der Originalseite des Feeds – zur Quelle

Schreibe einen Kommentar