Lob für die Seemannsmission

„Diese Arbeit ist heute genauso dringend nötig wie damals vor 60 Jahren, denn mehr als 90 Prozent aller eingeführten Waren kommen per Schiff zu uns nach Deutschland“, unterstrich Büdenbender. Die Seeleute lebten oft monatelang auf engstem Raum. „Sie sind fern der Heimat, weit weg von ihren Familien – egal, ob die Frau gerade ein Kind erwartet, das Kind vielleicht gerade eingeschult wird oder ob sie frisch verliebt sind. Oft müssen diese Seeleute alles, was sie bedrückt, mit sich selbst ausmachen.“

Ein offenes Ohr für Seeleute

Die Mitarbeiter der Mission seien nach der Ankunft häufig die ersten an Bord. Sie gäben dem Hafen ein menschliches Gesicht: „Denn sie bieten den Seeleuten ein offenes Ohr, ermöglichen Kommunikation und stehen ganz einfach für Gespräche über anderes als die Bordthemen zur Verfügung“, sagte Büdenbender.

Die Arbeit der Deutschen Seemannsmission mit Sitz in Bremen wird aus Kirchensteuern, öffentlichen Mitteln, Spenden und freiwilligen Schiffsabgaben der Reeder finanziert. Mehr als 700 Haupt- und Ehrenamtliche leisten im Auftrag der Organisation und ihrer angeschlossenen Vereine auf Schiffen, in Seemannsclubs und in Seemannsheimen auf mehreren Kontinenten Seelsorge und Sozialarbeit an Seeleuten aus aller Welt.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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