Religionsvertreter wollen heilige Orte gemeinsam besser schützen

„Religions for Peace“

Bei der Weltversammlung der Organisation „Religions for Peace“ (Religionen für den Frieden) beraten fast tausend Religionsvertreter über Möglichkeiten zur Lösung aktueller Konflikte. Solche Treffen der interreligiösen Organisation gibt es etwa alle fünf Jahre. Die am 20. August eröffnete Versammlung in Lindau ist das zehnte Treffen, das erste in Deutschland. Inhaltlich begleitet und finanziell unterstützt wird die Konferenz vom Auswärtigen Amt, das sich dafür ausspricht, Spitzenvertreter der Religionen verstärkt in Friedensvermittlungen einzubinden.

 

Seit 1973 von den Vereinten Nationen als Nichtregierungsorganisation registriert, vermittelte das Bündnis schon in zahlreichen Konflikten: unter anderem in Bosnien-Herzegowina, in Ruanda, im Kongo, im Irak und in Syrien. Auch nach Naturkatastrophen setzte sich die interreligiöse Allianz beispielsweise in Haiti, Nepal und Japan für die betroffenen Menschen ein. „Religions for Peace“ wurde 1961 als Reaktion auf den Zweiten Weltkrieg und die atomare Bedrohung im Kalten Krieg gegründet. Erklärtes Ziel ist es, durch ein Netzwerk internationaler Religionsvertreter Friedensarbeit in verschiedenen Krisen und Konflikten weltweit voranzutreiben. Heute gehören der Organisation Gruppen aus mehr als 100 Ländern an, die miteinander im Dialog sind.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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