Weltversammlung „Religions for Peace“ in Lindau eröffnet

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, bezeichnete das Treffen am Bodensee als „Zeichen der Hoffnung in einer verunsicherten Welt“. Mit dieser Versammlung wolle man ein weltweites Zeichen gegen Spaltungen setzen, die zu Hass und Gewalt führten sowie Wege finden zu Frieden, Gerechtigkeit und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Mitschöpfung, sagte Bedford-Strohm, der auch bayerischer Landesbischof ist. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, sagte, in Zeiten der Globalisierung müssten die Religionen Instrumente des Friedens sein.

Globale Vision vom weltweiten Gemeinwohl

Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomäus I., warb für eine globale Vision. „Wir müssen die Menschheit dazu bewegen, sich für ein weltweites Gemeinwohl einzusetzen“, sagte er. „Keiner kann das alleine. Wir brauchen einander.“ Bartholomäus, dessen Patriarchat mit Sitz in Istanbul der Ehrenvorsitz der orthodoxen Weltkirche zusteht, forderte, Regierungen, Wissenschaft, Wirtschaft und Religionen müssten zusammenarbeiten.

Scheich Abdullah bin Bayyah aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sagte, dass die Globalisierung zwei Kräfte hervorgebracht habe: Die eine, die darauf dringe, religiöse Identitäten zu zerstören und eine gemeinsame aufzubauen. Die andere, die Gemeinschaften dazu bringe, sich an ihre Sitten und Bräuche zu klammern. Doch werde es keine Zukunft einzelner geben, wenn es nicht eine Zukunft aller gebe. Denn die ganze Menschheit sitze im selben Boot, sagte der Vorsitzende des Forums für die Förderung des Friedens in muslimischen Gesellschaften.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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