Christlich-jüdische Lehrinhalte in der theologischen Ausbildung

Hintergrund ist eine Studie zum Stand und zum Stellenwert jüdisch-christlicher Lehrinhalte in der theologischen Ausbildung an deutschen Hochschulen, die von der Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Vorstand der „AG Juden und Christen beim Deutschen Evangelischen Kirchentag“ in den Jahren 2016 und 2017 durchgeführt worden war. Die Studie hat neben großen quantitativen Unterschieden im Lehrangebot einen Mangel an Begegnungen mit dem Judentum festgestellt. Zusammenfassend heißt es in dem Bericht zu den Ergebnissen: „wenig Pflicht, viel Kür“.

Auf Bitten des Präsidiums der Union Evangelischer Kirchen (UEK) hat der Gemeinsame Ausschuss „Kirche und Judentum“ darum ein Papier mit acht Thesen erarbeitet, das in den für Ausbildungsfragen zuständigen kirchlichen Gremien weiter diskutiert werden soll. Darin enthalten sind Vorschläge und Anregungen, wie sich die Situation nachhaltig verbessern ließe. Gefordert wird, dass Theologinnen und Theologen sich in allen Phasen der Aus-, Fort- und Weiterbildung verbindlicher und differenzierter als bisher mit der Geschichte und Gegenwart des Judentums auseinandersetzen sollen. Dazu müsse die Vermittlung von Grundkenntnissen über Geschichte und Gegenwart des Judentums sowie die Beschäftigung mit zentralen Inhalten und Einsichten des christlich- jüdischen Dialogs besser als bisher in der theologischen Ausbildung verankert werden.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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