40 Jahre bilateraler theologischer Dialog mit der Rumänisch Orthodoxen Kirche

Angesichts der Herausforderungen, die die verschiedenen Formen der Säkularisierung für beide Kirchen darstellen, sieht das Abschlussstatement die Aufgabe und die Chance, „voneinander zu lernen“. Mit Blick auf die Zukunft hebt es für beide Kirchen „besondere missionarische Anstrengungen in ihrem Zeugnis an Kinder, Jugendliche und Familien“ hervor und unterstreicht die Notwendigkeit, „sich in stärkerem Maße als bisher den Kommunikationsformen der heutigen Zeit, die von der Digitalisierung geprägt sind, [zu] öffnen“.

„Auf authentische Weise die Liebe Gottes verkörpern“

Der rumänischen Delegation stand der Rumänische Orthodoxe Metropolit von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa Serafim vor. Seiner Meinung nach ist der heutige Mensch abstrakter Informationen und wissenschaftlicher Erkenntnisse überdrüssig: „Vielmehr braucht er ein lebendiges und liebevolles Wort, das sein Herz anrührt. Er braucht Menschen als Beispiele vor Augen, die auf authentische Weise die Liebe Gottes verkörpern, und braucht offene Gemeinden, die ihn bei seiner spirituellen Suche unterstützen.“ Dabei sei die christliche Missionsaufgabe nicht nur dem Priester zuzuordnen, sondern der ganzen Pfarrgemeinde.

Neben der aus neun Personen bestehenden Delegation der Rumänischen Orthodoxen Kirche und der aus sieben Personen bestehenden EKD-Delegation nahmen drei weitere Personen aus dem Bereich der EKD teil sowie je ein Vertreter der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien und dem Département für evangelische Theologie der Lucian-Blaga-Universität in Hermannstadt/Sibiu. Beide Delegationen sprachen sich dafür aus, den Dialog fortzusetzen. Die EKD führt zudem bilaterale theologische Dialoge mit dem Ökumenischen Patriarchat und mit der Russisch-Orthodoxen Kirche.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
Bitte lesen Sie den ganzen Text auf der Originalseite des Feeds – zur Quelle

Schreibe einen Kommentar