„Orgel des Monats Mai 2019“ in Jonaswalde

Attraktion für namhafte Musiker

Die 1857 von Christoph Opitz erbaute Orgel in der evangelischen Kirche in Jonaswalde (Thüringen) ist die „Orgel des Monats Mai 2019“ der Stiftung Orgelklang. Das historische Instrument, das einen umfangreichen Bestand an originaler Substanz aufweist, wird für rund 70.000 Euro denkmalgerecht saniert. Die von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gegründete Stiftung Orgelklang fördert das Projekt mit 3.000 Euro.

562 Taler kostete die Opitz-Orgel, von der man sich eine Lebensdauer von höchstens drei Generationen versprach. Doch der Orgelbauer, der mit heimischen Hölzern arbeitete, schuf ein handwerklich solides Werk. Bekannt ist das Instrument insbesondere für seinen besonders guten Klang. Auch deshalb gelingt es der Gemeinde immer wieder, berühmte Musiker wie Matthias Eisenberg und Felix Friedrich für die traditionelle Konzertreihe zu gewinnen.

Im Zuge der Sanierung soll die Spielanlage gereinigt und erneuert werden, ebenso wie die Ton- und Registertrakturen und die Windladen. Das Pfeifenwerk wird ausgebaut und saniert, beschädigte Pfeifen ersetzt. Am Ende soll die Orgel denkmalgerecht instandgesetzt sein und ein „optimales Klangbild“ haben; so heißt es im Förderantrag der Gemeinde.

Zur Finanzierung des Projekts verwendet die Gemeinde die Einnahmen aus den Konzerten der letzten Jahre, auch Patenschaften für einzelne Pfeifen werden angeboten. Sie können für 300 bis 500 Euro übernommen werden; zum Dank wird der Name des Spendenden in die Pfeife eingraviert.

Die Stiftung Orgelklang der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) präsentiert in jedem Monat eine „Orgel des Monats“. In diesem Jahr fördert sie 14 Projekte in einem Gesamtumfang von 59.000 Euro. Seit 2010 hat sie 187 Förderzusagen über mehr als 1,3 Millionen Euro gegeben. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.stiftung-orgelklang.de.

Hannover, 15. Mai 2019

Pressestelle der EKD

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Presse ( http://www.ekd.de/rss/presse.xml)
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