Bedford-Strohm sieht Journalismus als Gegengewicht zu blinden Algorithmen

Die „blinden Algorithmen“, die durch das häufige Anklicken auch die fürchterlichsten Hassbotschaften im Netz hochspülten, bräuchten als Gegengewicht einen Journalismus des Anstands, der Ausgewogenheit und der umfassenden Recherche, sagte der Landesbischof. Journalistinnen und Journalisten leisteten täglich und unter nicht einfachen Bedingungen einen unverzichtbaren Beitrag für den demokratischen Diskurs und ein funktionierendes Gemeinwesen.

Erstmals Nachwuchspreis vergeben

Der kirchliche Print-Medienpreis 2019 stand unter dem Thema „Wie viel Digitalisierung dient dem Menschen?“. In der Kategorie Tageszeitung erhielt Christian Rickens einen mit 2.500 Euro dotierten Preis für seinen im „Handelsblatt“ erschienen Beitrag „Dataistisches Manifest“. Der Preis in der Sparte Magazin (ebenfalls 2.500 Euro) ging an Laura Meschede für ihren im „SZ-Magazin“ publizierten Beitrag „Die Mensch-Maschine“ über digitale Ausbeutung. Mit zwei Sonderpreisen zu je 1.000 Euro wurden Serien zu Chancen und Risiken der Digitalisierung in den Tageszeitungen „Main Echo“ (Aschaffenburg) und „Nürnberger Nachrichten“ bedacht.

Den erstmals ausgelobten Nachwuchspreis zu einem frei gewählten Thema (je 1.000 Euro) erhielten Christopher Bonnen (Deutsche Journalistenschule), Sofie Czilwik (Evangelische Journalistenschule), Luisa Hommerich (Henri-Nannen-Schule) und Claudio Rizello (Henri-Nannen-Schule).

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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