Ostern ist mehr als Schokohasen und Narzissen

Ostern bedeutet Nächstenliebe

Die Osterbotschaft vom auferstandenen Christus übersteige jede menschliche Vorstellung, sagte die westfälischen Präses und stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende, Annette Kurschus. „Was zu Ostern geschah, ist größer als unser kleiner Glaube, wahrer als unsere tägliche Wirklichkeit und gewisser als unser schwankendes Empfinden“, erklärte sie in ihrer Osterbotschaft.

Unrecht, Leid und Gewalt würden mit dieser Hoffnung zwar nicht einfach verschwinden, sagte Kurschus. Kein Mensch werde automatisch froh und glücklich, keine Not werde gelindert oder aus Hass Liebe, allein weil Ostern auf dem Kalender stehe. Das Leben, das Gott wolle, sei jedoch stärker als alle Macht der Welt, sogar stärker als der Tod. In dem Licht der Osterbotschaft sei keine Mühe für das Leben zu groß und kein Einsatz für das Leben vergeblich.

Der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, rief in einem zu Ostern veröffentlichten Internetbeitrag dazu auf, sich für andere Menschen einzusetzen. Ostern bedeute, für andere da zu sein, sogar wenn es nichts zu nützen scheine. „Das kleine Zauberwort ‚für dich‘ ist ein mächtiges Osterwort gegen alle ungesunden Egoismen und augenscheinlich verschlossene Auswege“, schrieb Lilie. In Anlehnung an die biblischen Geschichten über Jesu Tod und Auferstehung schrieb er, das Kreuz zu tragen, dem Sterbenden Beistand zu leisten und die Würde eines politisch Verdächtigten zu wahren, könne heute bedeuten: einen Strafgefangenen auf das Leben nach dem Knast vorzubereiten, eine demente Dame zu trösten oder einem Geflüchteten beim Deutschlernen zu helfen.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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