Bischof Meister: Ostern ist das beste Mittel gegen Resignation

Meister steht seit November 2018 als Leitender Bischof an der Spitze der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Zur VELKD gehören sieben lutherische Landeskirchen mit rund neun Millionen Gemeindegliedern.

Die biblische Botschaft von der Auferstehung spricht Herz und Seele an

Die biblische Botschaft von der Auferstehung sei oft mit dem Verstand nicht zu begreifen. Aber Herz und Seele würden damit angesprochen. „Daraus will die Kraft erwachsen, das Leben neu zu sehen, schon vor dem Tod“, sagte Meister. Christen müssten Protestleute gegen den Tod sein. Der christliche Glaube sei eine grundsätzliche Erfahrung, die das Leben verändere. „Eine Erfahrung, dass es unsere Aufgabe ist, Trost und Gerechtigkeit und Frieden in diese Welt zu bringen“, heißt es in der Botschaft weiter.

Ostern steht im christlichen Glauben für Erlösung, für die Vergebung der Sünden und für die umfassende Liebe Gottes zu den Menschen. Nach den Berichten in den biblischen Evangelien finden die Frauen am Ostermorgen das leere Felsengrab, in dem der Leichnam des Gekreuzigten zuvor bestattet worden ist. Sie erfahren als erste von der Auferstehung und benachrichtigen die Jünger, denen der auferstandene Christus am Ostertag erscheint.

Die sichtbaren österlichen Zeichen seien nicht der Osterhase und blühende Narzissen, „sondern der mutige Einsatz gegen die Todesschatten in dieser Welt“, sagte Meister. „Wo Menschen anderen Menschen mutig zur Seite stehen und dafür Ansehen riskieren und Bequemlichkeiten verlassen, wird Auferstehung sichtbar, mitten in Todeslandschaften.“

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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