Bedford-Strohm: Mit Ostern steht und fällt der christliche Glaube

Karfreitag und Ostern hängen zusammen

Bedford-Strohm unterstrich den Zusammenhang von Karfreitag und Ostern. An Karfreitag sterbe der gefolterte und verspottete Jesus in dem Gefühl der Gottesverlassenheit. Damit sei er ganz nah bei den Menschen, die verzweifelt seien, weil so viel Gewalt und Unrecht in der Welt sei oder weil sie persönlich schweres Leid erfahren hätten. Aber der Ostern zeige: „Die Welt endet nicht in einem dunklen Abgrund“, sagte Bedford-Strohm in dem Interview.

Ohne den Glauben an seine Auferstehung wäre Jesus „ein eindrucksvoller Mensch, der für seine Überzeugungen mit seiner ganzen Existenz eingetreten, am Ende aber doch gescheitert ist“, schreibt der bayerische Landesbischof in der Osterbotschaft. Es wäre nur eine Geschichte unter „unzähligen Geschichten von enttäuschten Hoffnungen.“

Am Ende siegt das Leben

Ostern steht für Erlösung, die Vergebung der Sünden und für die umfassende Liebe Gottes zu den Menschen. Nach den Berichten in den biblischen Evangelien finden die Frauen am Ostermorgen das leere Felsengrab, in dem der Leichnam des Gekreuzigten zuvor bestattet worden ist. Sie erfahren als erste von der Auferstehung und benachrichtigen die Jünger. Diese wollen die Geschichte zunächst nicht glauben. Doch noch am selben Tag zeigt sich der Auferstandene seinen Nachfolgern. Erst dann glauben die Jünger an seine Auferstehung.

Weil sich der auferstandene Jesus seinen Jüngern gezeigt habe und ihnen seine Nähe versprochen habe, könnten Menschen auch heute noch seine Gegenwart spüren. „Am Ende siegen nicht Gewalt, Hass oder Tod, sondern das Leben“, heißt es in der Osterbotschaft. „Das ist die kraftvollste Hoffnungsbotschaft, die die Welt je gehört hat.“

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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