Bischof Meister: An Karfreitag die Ungerechtigkeit in der Welt anprangern

„Wer weint darüber, dass ein ungerechtes Wirtschaftssystem und unsere Gleichgültigkeit tagaus, tagein Abertausende von Menschen verhungern lassen?“

„Tränen sind Fürbitten ohne Worte“

Für die Mehrheit der Menschen auf dem Planeten sei Gerechtigkeit nur ein Wort und bleibe eine ferne Hoffnung, schreibt der evangelische Theologe. Der Karfreitag ist einer der höchsten christlichen Feiertage und für Protestanten eine besondere Bedeutung. Er erinnert an das Leiden und Sterben von Jesus am Kreuz.

Ein Leben lang lernten die Menschen, Tränen zu unterdrücken, erklärte Meister. Doch Weinen sei angeboren, und Tränen seien keine Schwäche: „Wir müssen unsere Tränen nicht verstecken.“ Auch die Bibel ermutige zum Weinen. „Tränen sind Fürbitten ohne Worte“, betont der hannoversche Landesbischof.

Meister steht seit November 2018 als Leitender Bischof an der Spitze der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Zur VELKD gehören sieben lutherische Landeskirchen mit rund neun Millionen Gemeindegliedern.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
Bitte lesen Sie den ganzen Text auf der Originalseite des Feeds – zur Quelle

Schreibe einen Kommentar