Bedford-Strohm: Karfreitag setzt ein Zeichen gegen Hass und Gewalt

An Karfreitag gedenken Christen des Leidens und Sterbens von Jesus Christus am Kreuz. Karfreitag ist einer der höchsten christlichen Feiertage im Kirchenjahr.

„An Karfreitag auch die dunklen Seiten der Menschen in den Blick nehmen“

Bedford-Strohm betonte in seiner Botschaft, dass Christen an Karfreitag auch an die Menschen denken, die Not und Unrecht erdulden. Dabei erinnern sie zugleich an die Bosheit und die Gleichgültigkeit, den Hass und den Spott, der sich um dieses Kreuz versammelte. „Auch die dunklen Seiten der Menschen sind in den Blick zu nehmen, auch sie gehören zu Karfreitag“, heißt es in der Botschaft. Im Leid und in der Verzweiflung sei Gott den Menschen ganz nah.

Nach den Berichten in den biblischen Evangelien wird Jesus am Vorabend von Karfreitag verhaftet und gefangengenommen. Er wird verhört und schließlich vom Hohepriester Kaiphas der Gotteslästerung beschuldigt, weil er sich als „Christus, Sohn Gottes“ bezeichnet. Schließlich wird Jesus durch den römischen Statthalter von Jerusalem, Pilatus, zum Tod durch Kreuzigung verurteilt – im antiken Rom die schlimmste Form der Hinrichtung.

Jesus wird gegeißelt und verspottet, schließlich wird er zur Kreuzigungsstätte Golgata geführt und dort gekreuzigt. Oft wird fälschlicherweise daraufhingewiesen, Karfreitag sei der höchste Feiertag in der evangelischen Kirche. Für Protestanten hat der Karfreitag zwar eine besondere Bedeutung, doch Ostern als Feier der Auferstehung ist für die ganze Christenheit das höchste christliche Fest.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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