chrismon-Gemeindewettbewerb 2019

Aufgeben werde man nicht. Dazu hat der chrismon-Preis beigetragen

Bernhard Dausend von der Apostelkirche in Neuburg an der Donau, die sich 2013 den ersten Preis mit den Bremern teilte, kann das nur unterstreichen. Der Kirchenvorsteher aus Bayern: „Dieser Preis hat uns sehr geholfen, Spenden für den Umbau unseres Gemeinde­hauses zu sammeln.“ Auch bei Kommune, Gemeinderat und Verwaltung habe der Erfolg für mehr Unterstützung gesorgt. Die evangelische Gemeinde in einer vorwiegend katholisch geprägten Umgebung habe ihren Status als Ort für Menschen aller Glaubensrichtungen weiter stärken können.

Solche Erfolge würde Andreas Fünfstück, Pfarrer in Arnsdorf-Vierkirchen, auch gerne vorweisen. Der Pfarrer und seine Leute in der Oberlausitz rackern auf zahlreichen Ebenen, um das soziale Leben zu stärken, wo es nur möglich ist. Die Gemeinde hatte maßgeblich dazu beigetragen, eine Kindertagesstätte zu er
halten. 2017 bekam sie dafür den chrismon-
Gemeindepreis. Am Ostrand des Freistaats Sachsen bilden Christen die „absolute Minder­heit“, und die Gemeinde kämpft weiterhin um das „Überleben“ der Kinderbetreuung. „In unserer Gegend gibt es kaum geeignetes Personal. Wir sind dramatisch unterbesetzt.“ Aufgeben, so schlussfolgert Fünfstück, werde man dennoch nicht. Zu dieser Haltung habe der chrismon-Preis beigetragen.

Hessische Gemeinde Egelsbach gewann bereits zweimal den Publikumspreis

Königin des chrismon-Votings könnte sich die hessische Gemeinde Egelsbach nennen. Zweimal gewann eines ihrer Projekte den Publikumspreis, zuletzt 2017 mit der Christlichen Flüchtlingshilfe Egelsbach / Erzhausen (CFEE).

Dort helfen evangelische und katholische Gemeinden mit Caritas und Kirchenkreis Flüchtlingsfamilien und Einzelnen. Die CFEE stellt Unterkünfte zur Verfügung, berät bei Asylverfahren, informiert über Anerkennung und mögliche Rückkehr. Sie hilft bei selbstständigem Handeln und sozialer Integration. „Wir helfen und begleiten bei Arbeitssuche, Sprachunterricht, Arztbesuchen, ­Behördengängen und Freizeitideen“, erklärt Geschäftsführer Stefan Buckendahl. Über den Gemeindepreis haben sich alle Mitar­beitenden, ob beruflich oder ehrenamtlich tätig, riesig gefreut. Das hilft uns sehr. Wir leisten zum Beispiel bei der Schulaufgaben­hilfe echte Kärrnerarbeit.“

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Nachrichten ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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