Gemeinsam Stellung beziehen

Landesbischof July bei Podiumsdiskussion der VELKD in Hannover

Die lutherischen Kirchen in Europa wollen zusammen auf Krisen und Konflikte wie den unterschiedlichen Umgang mit Flüchtlingen reagieren. “Wir wollen trotz der Verschiedenheit und unterschiedlichen gesellschaftlichen Einbindung in den Ländern gemeinsam Stellung beziehen”, sagte der württembergische Landesbischof Frank Otfried  July, der auch Vizepräsident des Lutherischen Weltbundes (LWB) ist, am Freitag in Magdeburg bei der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD).  

Podiumsdiskussion zum Schwerpunktthema “Europa in Solidaritaet – evangelisch-lutherische Impulse” mit den Vizepraesidenten des LWB aus den europaeischen Regionen: Bischof Tamas Fabiny aus Ungarn (2.v.l.), die norwegische Bischoefin Helga Haugland Byfuglien (M.) und Landesbischof Frank Otfried July (re.). Links Moderator Reinhard Mawick, 2.v.r. Oberkirchenrat Oliver Schuegraf von der VELKD. © Viktoria Kuehne

In Deutschland sei die Kirche selbstverständlicher Teil der Zivilgesellschaft und werde auch als Ansprechpartner gesucht, sagte July bei einer Podiumsdiskussion zum Thema “Europa in Solidarität – evangelisch-lutherische Impulse”. Die lutherische Kirche könne zum Teil auch als Katalysator beim Aushandeln von Konfliktlösungen wirken.

Die Präses der norwegischen Bischofskonferenz und LWB-Vizepräsidentin Helga Haugland Byfuglien sagte beim zweiten Tag der VELKD-Beratungen mit Blick auf den unterschiedlichen Umgang mit Flüchtlingen in den europäischen Ländern: “Europas Werte sind auf die Probe gestellt.” Es gehe um Gastfreundschaft und Menschenwürde. Gesellschaft und Kirche stünden vor einer großen solidarischen Herausforderung. 

Quelle: Evangelische Landeskirche Württemberg ( http://www.elk-wue.de/index.php?type=13)
Bitte lesen Sie den ganzen Text auf der Originalseite des Feeds – zur Quelle