Theater vor der Haustüre – Reformationstag statt Halloween

Thesenanschlag, Entführung und die Hochzeit mit Katherina – all das sind Szenen aus dem Leben Luthers. Am Reformationstag, dem 31. Oktober werden genau diese Szenen in den Straßen Stuttgarts aufgeführt. Die Theatergruppe „Edith Geschichten“ möchte den Menschen die Reformation nach Hause bringen. Wie Sternensänger ziehen sie an diesem Abend mit einigen Kindern von Tür zu Tür. Angeleitet wird die Gruppe von Silke Kriese.

Reformationstag statt Halloween

Dass am 31. Oktober Kinder auf der Straße unterwegs sind ist nichts unübliches. Vor Jahren ist der Brauch, an Halloween auf die Straßen zu gehen, aus den USA zu uns nach Deutschland rübergeschwappt. Verkleidet als Gespenster, Vampire oder Mumien gehen die Kinder von Haus zu Haus. „Süßes oder Saures“, „trick or treat“, heißt es dann an den Türen – und das wird auch prompt mit Süßigkeiten belohnt.

Ursprünglich stammt Halloween aus dem katholischen Irland und ist mit den irischen Einwanderern in die USA eingeführt worden. Dort wurden die Bräuche als Erinnerung an die Heimat fortgeführt und gepflegt.

Auch die Kinder von „Edith Geschichten“ verkleiden sich als Kaiser oder Teufel – jedoch nicht um Süßigkeiten dafür zu bekommen. Mit ihrer Aufführung wollen sie den Menschen vor ihrer Haustüre die Geschichte um Martin Luther wieder ins Gedächtnis rufen und somit ein Stück Reformationstag wieder in den Alltag bringen.

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