Kirchenräume neu denken

Den großen christlichen Kirchen laufen die Mitglieder weg. Allein im
vergangenen Jahr sind über 22000 Menschen aus der Evangelischen
Landeskirche in Württemberg ausgetreten. Bis zum Jahr 2050 könnte sich
die Zahl der Protestanten in Württemberg sogar halbieren. Schon jetzt sind
einige Kirchen zu groß für ihre Gemeinden.

Erste Gemeinden verkaufen ihre Gemeindehäuser und bauen ihre Kirchen
um. Damit Gemeinden auch in Zukunft für Gläubige attraktiv sind, müssen
sie kreativ werden. In Württemberg gibt es jetzt erste Überlegungen, wie
kirchliche Immobilien in Zukunft genutzt werden sollen.

Was bedeutet es, wenn immer mehr Kirchen verkauft oder umgebaut
werden? Welche Projekte zum Umdenken laufen in der Landeskirche bereits?
Und welches Signal senden die Gemeinden, wenn ihre Kirche verkauft
wird? Darüber spricht unsere Moderatorin Heidrun Lieb mit ihren
Gästen in der nächsten Folge von „Alpha & Omega – Kirchenräume neu
denken?“

Gäste:
Christian Müller, berät Kirchengemeinden in Baufragen
Dr. Klaus Schaldecker, begleitet als Kirchengemeinderat die Umnutzung einer Kirche in Kornwestheim
Lambert Auer, Kunstbeauftragter der Evang. Landeskirche in Württemberg

Weitere Links zum Thema:
www.zeit.de
www.kirchenaustritt.de
www.faz.net

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