Erste BUGA-Baum gepflanzt

Für die BUGA GmbH und die Stadt Heilbronn war es ein emotionaler Moment, als am Donnerstag der erste Baum auf dem Bundesgartenschau-Gelände gepflanzt wurde. Vor den Augen von Oberbürgermeister Harry Mergel, BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas und vielen Städträten wurde eine etwa 35 Jahre alte Kiefer mit einem Gewicht von rund 5 Tonnen in die Erde gesetzt. Mit dabei waren auch der evangelische Dekan Otto Friedrich, der katholische Dekan Siegmar Denk sowie Heinrich Leutenberger als Vertreter der evangelisch–methodistischen Kirche.

„Alt, wie ein Baum möchte ich werden, genau wie der Dichter es beschreibt. Alt, wie ein Baum, mit einer Krone die weit, weit, weit, weit die weit über Felder zeigt.”

Mit diesem Liedtext der „Puhdys“ begann Otto Friedrich seine Rede bei der Baumplanzaktion. Zusammen mit Dekan Siegbert Denk führte er aus, dass Bäume zeigen, wie Leben allen Stürmen trotzen kann, solange sie auf richtigem Grund gepflanzt sind. Bäume gelten häufig als Sinnbilder des Glaubens. Bereits im ersten Pslam heißt es: “Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.“ Wer leben will, kommt an Gott nicht vorbei. Das ist die Erkenntnis jedenfalls im ersten Psalm. Wer in Gott wurzelt, lebt sicher auf festem Grund und tut dem Herzen zusätzlich Gutes durch Besinnung. Bäume haben eine Botschaft: Jeder und jede weiß, dass Holz noch „lebt“, wenn der Baum längst gefällt und verarbeitet ist. Und auch der Glaube ist Leben über unser Ende hinaus.

Mit einem Gebet und einer Segensbitte schlossen die beiden Dekane ihre Rede.

Quelle: Evangelischer Kirchenbezirk Heilbronn ( http://www.kirche-heilbronn.de/meta/rss/)
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