Die Mangos kommen

Böblingen. 90.000 Mangos sorgen dafür, dass in Burkina Faso zwölf Grundschulen mit mehr als 5.000 Schülerinnen und Schülern ihren Schulbetrieb ein ganzes Jahr lang finanzieren können. Einschließlich Lehrergehälter und rund 480.000 Portionen warmen Mittagessens aus zwölf Schulküchen. Doch zuvor müssen die Mangos erst einmal verkauft werden. Das ist jetzt wieder soweit. Am Mittwoch, 6. Mai, startet der Verkauf im Kirchenbezirk Böblingen. Ab Donnerstag, 7. Mai, bieten dann etwa 250 Ehrenamtliche aus der kirchlichen Jugendarbeit und Erwachsenenbildung die leckeren Mangos der Sorte Amelie in rund 100 einzelnen Verkaufsstellen zu drei Euro pro Stück an.

Seit den 1980er Jahren gibt es dieses Gemeinschaftsprojekt zwischen der Evangelischen Kirche in Burkina Faso und dem Kirchenbezirk Böblingen. Damals hatte sich der Staat aus der Finanzierung der Schulen zurückgezogen. Vielen Schulen drohte damit das Aus, vor allem auf dem Land, wo die Eltern das Schulgeld kaum bezahlen können und die Kinder Schulwege bis zu zehn Kilometer zu Fuß zurücklegen müssen.  In dem rohstoffarmen Land unterhält die Evangelische Kirche insgesamt 115 Grundschulen. Das macht auch Sinn. Denn 77 Prozent der 17 Millionen Einwohner können weder lesen noch schreiben.

Weitere Informationen gibt es unter Arraywww.kirchebb.de/burkina

Quelle: Evangelische Landeskirche Württemberg ( http://www.elk-wue.de/meta/news/rss-meldungen/)
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