Streitbarer Christ und eigenwilliger Politiker

Albertz’ Biografie, die der Historiker Jacques Schuster 1997 vier Jahre nach Albertz’ Tod vorlegte, trägt den Untertitel: “Der Mann, der mehrere Leben lebte”. Für Schuster sind für den Mann, den er beschreibt, drei Charakterzüge kennzeichnend: Preuße, Protestant und Patriot. Das preußische Element war ihm in die Wiege gelegt: Geboren wurde Heinrich Albertz am 22. Januar 1915 in Breslau (heute Wroclaw) als Sohn eines königstreuen Hofpredigers. Er wuchs in einem frommen Elternhaus auf, in dem preußische Tugenden als selbstverständlich galten. Den Verlust der schlesischen Heimat empfand er noch im Alter als schmerzlich. “Wenn wir nicht diese irrsinnige Spaltung in Europa hätten, dann würde ich gerne – das ist ja aber faktisch einfach unmöglich – meine letzten Jahre in Breslau verbringen”, sagte der 70-jährige Albertz in einem Interview mit Günter Gaus.

Quelle: Evangelische Kirche in Deutschland: Editorials ( http://www.ekd.de/rss/editorials.xml)
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