Bischöfe besuchen am Nikolaustag kranke Kinder

Der württembergische evangelische Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July und der katholische Bischof Gebhard Fürst haben am Nikolaustag, 6. Dezember, kranke Kinder in der Universitäts-Kinderklinik in Tübingen besucht. Anlass war das 25-Jahre-Jubiläum der integrierten Seelsorge an der Kinderklinik.

 

„Ich bin gekommen, um den Kindern zu zeigen, dass sie hier nicht nur eine exzellente medizinische Betreuung erfahren, sondern dass auch über den Familienkreis hinaus weitere Menschen an sie denken“, sagte Landesbischof July. Zudem wolle er seine persönliche Verbundenheit mit der Klinikseelsorge ausdrücken, die ihm ein wichtiges Anliegen sei. Bischof Fürst berichtete vom gemeinsamen Singen und Beten mit den Klinikseelsorgern und den kranken Kindern. Die evangelische Klinikpfarrerin Gisela Schwager betonte, der persönlich zugesprochene Segen sei den Kindern ganz wichtig: „Wir möchten den Kindern vermitteln: Wir vergessen sie nicht und Gott steht ihnen bei“, sagte die Seelsorgerin. Der katholische Pastoralreferent Georg Gebhard berichtete, die persönlichen Gespräche der beiden Bischöfe mit einzelnen Kindern am Krankenbett seien sehr bewegend gewesen.

 

Die Integrierte Seelsorge an der Tübinger Universitäts-Kinderklinik wurde 1988 mit auf Betreiben des damaligen Chefarztes Professor Dietrich Niethammer von der evangelischen und der katholischen Kirche eingerichtet. Die Seelsorger sind integraler Bestandteil des multiprofessionellen Teams aus Ärzten, Krankenschwestern, Erzieherinnen, Lehrern und Mitarbeitenden des Psychosozialen Dienstes. So ist eine ganzheitliche Betreuung an Leib und Seele möglich.

Quelle: Evangelische Landeskirche Württemberg
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