„Das Osterwunder sprengt unsere Erfahrung“ – Die Ostersonntagspredigten der Prälaten

Evangelische Landeskirche Württemberg

Prälat Ulrich Mack
Stuttgart. „Ohne Ostern sind wir arm dran. Ohne Ostern leben wir im alten Horizont unserer todverfallenen Welt“, sagte der Stuttgarter Prälat Ulrich Mack am Ostersonntag in der Stuttgarter Stiftskirche. Im Licht des auferstandenen Christus dagegen weite sich der Horizont. „Mit dem Auferstandenen sehen wir nach vorn“, so Mack. Die Lebensperspektive ende nicht bei Problemen und Karfreitagsnächten. Das zu wissen mache froh. Daran zu glauben, mache mutig. „Das zu feiern macht uns zu Menschen voller Hoffnung, die einem neuen Tag entgegengehen“, so der Stuttgarter Prälat in seiner Osterpredigt.

Prälat Dr. Christian Rose
Reutlingen. “Das Osterwunder sprengt unsere Erfahrung.“ Darauf hat am Ostermorgen der Reutlinger Prälat Dr. Christian Rose in der Reutlinger Marienkirche hingewiesen. Die Auferstehung Jesu sei das einmalige Wunder, das die Welt verändere. „Tod und Trauer haben nicht das letzte Wort. Das sollten wir denen weitersagen, die sich nach Frieden sehnen; denen, die sich Geborgenheit wünschen, und denen, die Trost suchen und am Leben teilhaben wollen“, so der Prälat. „Es könnte sein, dass Menschen dadurch froh und gesegnet werden.“  

Prälat Harald Stumpf
Langenburg-Bächlingen. „Der Osterglaube ist eine Hoffnungskraft, die auf Gottes Zukunft hin schon jetzt unser irdisches Dasein verändert“, erklärte der Heilbronner Prälat Harald Stumpf in seiner Ostersonntagspredigt in Langenburg-Bächlingen (Kirchenbezirk Blaufelden). Christus sei auferstanden. „Das Leben ist stärker als der Tod und mächtiger als alles, was uns kaputt machen möchte.“

Prälatin Gabriele Wulz
Allmendingen. „Ostern ist das große Fest der Verwandlung“, betonte die Ulmer Prälatin Gabriele Wulz. In ihrer Osterpredigt in Allmendingen (Kirchenbezirk Blaubeuren) sagte sie, es gebe einen Blick zurück, der unempfänglich für das Leben mache und die Verantwortung und Herausforderungen der Gegenwart leugne. „Der auferstandene Christus dagegen macht Mut zu einem eigenen Leben – getröstet und gestärkt, erfüllt mit seinem Geist und einer Freude, die einem niemand mehr nehmen kann.“ 

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