"Grenzenlos unterwegs"

Evangelische Landeskirche Württemberg

Stuttgart. Wie fühlt es sich an, in einem Land zu leben, in dem es wenige Evangelische gibt?  Wie wichtig ist es für evangelische Christen, beispielsweise in Griechenland, dass Protestanten in Württemberg an sie denken, ihnen zuhören, sie besuchen kommen, sie finanziell und mit tatkräftiger Hilfe unterstützen? Diese und viele weitere Fragen sind Themen, mit denen das Gustav-Adolf-Werk (GAW) in Württemberg tagtäglich beschäftigt ist. Der Verein entsendet seit zehn Jahren Freiwillige in alle Welt, die dort in Kindertagesstätten, Altenheimen, Gemeindezentren und anderen Einrichtungen arbeiten. Das zehnjährige Jubiläum feiert das GAW am Samstag, 23. Juni, im CVJM-Haus in Stuttgart (Büchsenstraße 7) unter dem Motto "Grenzenlos unterwegs". Um 9 Uhr geht es los mit einem Brezelfrühstück, ab 10 Uhr gibt es einen Vortrag zum Thema "Kirche als Diaspora" von Bischof Dr. M. Bünker (Wien) und eine interaktive Ausstellung zu "Zehn Jahre Freiwilligendienst". Nach dem Mittagessen geht es weiter mit einer Podiumsdiskussion unter der Überschrift "Der Freiwilligendienst des GAW als Beitrag zur Entwicklungspolitik?" Um 15.30 Uhr werden in einem Festgottesdienst in der Stiftskirche mit Prälatin Gabriele Wulz neue Mitarbeitende ins Ausland entsandt. Den Abschluss des Tages bildet ein internationaler Abend mit Musik, Tanz und internationalem Buffet. http://Zum ausführlichen Programm …

Prälatin Gabriele Wulz, die Vorsitzende des GAW in Württemberg, findet es besonders wichtig, in diesem Jahr die Situation von Protestanten in Griechenland in den Blick zu nehmen: „Gerade in der Euro-Krise haben die Menschen vor Ort eine ganz andere Sichtweise – und wenn wir uns dafür interessieren, tut das den Evangelischen in Griechenland gut“. Projekte in dem von der Euro-Krise geschüttelten Land sind auch das Jahresthema der Frauenarbeit des GAW.

http://Zur Frauenarbeit

http://Zum Bericht aus Griechenland

Info:
Das Gustav-Adolf-Werk ist das älteste evangelische Hilfswerk in der Bundesrepublik und das Diaspora-Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Es unterstützt Protestanten in vielen Ländern der Welt. Gegründet wurde das Werk 1832 in Leipzig als „lebendige und bleibende Anstalt“, die sich „zur brüderlicher Unterstützung bedrängter Glaubensgenossen … in und außerhalb Deutschlands“ verpflichtete. 1843 wurde der württembergische Zweig ins Leben gerufen. Durch Verfügung des zuständigen Königlichen Ministeriums ist das jährliche Opfer bis heute am 1. Advent für das Gustav-Adolf-Werk zu erheben. Inzwischen ist das Gustav-Adolf-Werk Partner evangelischer Minderheiten in drei Kontinenten und versteht sich als Brücke in die Diaspora. Es unterstützt die evangelischen Minderheiten in ihren Aufgaben und Herausforderungen, zum Beispiel durch finanzielle Beteiligung an Bauvorhaben oder sozialen Projekten, bei der Vergabe von Stipendien oder durch die Entsendung von Freiwilligen in soziale Projekte. Weitere Informationen: http://www.gaw-wuerttemberg.de

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